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Hotel Weimar Dorotheenhof leider enttäuschend

Geschrieben von cmseo veröffentlicht in Allerlei am 13-07-2009

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Am vergangenem Wochenende stand bei mir ein spontanes SEO Treffen mit ein paar netten SEO-Kollegen an. Und da ja alle immer aus den hintersten Ecken der Republik stammen, trafen wir uns im Hotel Weimar Dorotheenhof, welches aufgrund des ordentlichen Webauftritts äußerlich einen soliden Eindruck machte. Doch leider scheint der 4 Sterne Standard eher ein Glanz vergangener Zeiten zu sein.

Die Reservierung erfolgte noch unproblematisch und unkompliziert am Telefon. Angekommen mit dem Auto auf dem kostenlosen Hotelparkplatz suchte ich vergebens den offiziellen Eingang zum Hotel Dorotheenhof. Da am selben Tag eine Hochzeit im Hotel Dorotheenhof stattfand und hier eine Tür offen stand, war dies für mich die Möglichkeit ins Innere des Hotels zu gelangen, ohne nach 3 Stunden Autofahrt weiter nach einem Eingang zu suchen.
Nach einer erfolgreichen Suche nach der Rezeption, die über zwei Theken verfügt, wurde ich zunächst ignoriert. Nach einem forderndem Blick an die Repzeptionistin wurde ich aufgefordert einmal um die Ecke an Tresen Nummer 2 zu laufen, damit ich einchecken durfte. Dann erhielt ich auch mein reserviertes Zimmer. Auf deutliches Nachfragen bequemte man sich auch mir zu erklären wie das Zimmer zu finden war.

Endlich: Auf dem Weg zum Zimmer begrüßte mich im Flur des 2. Stocks im Hotel Dorotheenhof in Weimar eine flackernde, defekte Deckenlampe. In der Hoffnung, dass dies keine Geisterbahn-Erfahrung wird, setzte ich meinen Weg in das Zimmer fort. Und dort angekommen erwartete mich ein -oberflächlich gesehen ordentliches – Zimmerchen mir Dachschrägen. Beim Versuch die Dusche nach der langen Autofahrt zu nutzen, musste allerdings schon etwas handwerkliches Geschick in das mir zugewiesene Zimmer im Hotel Dorotheenhof mitgebracht werden. Die 3-teilige Duschabtrennung war im wahrsten Sinne dreiteilig und so musste ich alle drei Teile so zusammensetzen, dass nicht das komplette winzige Bad (Nasszelle) unter Wasser stand. Positiv sei bemerkt, dass die Armatur auch gleichmäßig temperiertes Wasser abgab.

Nun ging es runter in die Rittmeisterstube, die mit einem – sagen wir mal – speziellen Interieur aufwartet. Manche auf der Runde konnten bequem im Sessel senieren, andere hingegen (ich, Frank sei DANK, nur etappenweise) mussten auf zum Tisch unpassend hohen Stühlen fristen. Naja die Runde war nett und das Bier kalt, somit konnte man diese Faktoren bis jetzt verschmerzen. Um 8 Uhr ging es weiter in das Restaurant Le Goullon im Hotel Weimar Dorotheenhof. Dort wurden wir nett bedient und auch die Qualität der Speisen war sehr gut. … Unschön war, dass wir zunächst geschlagene 40 Minuten auf den ersten Gang (Suppe) warten mussten. Neidvoll auf den besseren Nachtisch von Frank schlossen wir das Essen ab und zogen wieder zurück in die Rittmeisterstube vom Hotel Dorotheenhof in Weimar.
Dort verbrachten wir dann auch den Rest des Abends. Etwas irritierend war das Eintreffen der Hochzeits-Gesellschaft zu späterer Stunde (ob man denen das Feiern in der eigenen Räumlichkeit untersagt hatte?). Nach einigen alkoholischen Getränken und einigen Flaschen der angebotenen Weinvielfallt wurden wir gebeten die Rittmeisterstube zu verlassen. Bei voller Hotelbar im Dorotheenhof sollte man sich es vielleicht überlegen das mögliche Kapital doch mitzunehmen. Aber anscheinend ist dieser kapitalistische Gedanke oder aber auch der Serviceanstandard hier nicht angekommen…. Schade eigentlich.
Unbeirrt suchten wir also das größte Zimmer der Gruppe aus und planten dort den Abend gemütlich (nach dem unverhofften Abbruch durch Schließung der Rittmeisterstube) ausklingen zu lassen. Aber dann kam der Oberhammer: Dass ich solch einen Satz in einem Hotel hörte, macht mich immer noch ungläubig. Da wir nun mit 6 Personen in einem Raum waren, musste das Fenster geöffnet werden. Und die Zimmerlautstärke wurde mit Rücksicht der Anwesenden auf die Gäste im Hotel Weimar Dorotheenhof nicht überschritten. Doch dann kam die Stimme des Nachtportiers:

Sofort Fenster zu, sonst gibt’s Hausverbot!

” (Originalzitat)
So etwas erinnerte mich eher an frühere Fahrten in eine Jugendherberge. Der Standard eines Hotels mit 4 Sternen sollte allerdings so etwas verbieten. Glücklicherweise kannten die anwesenden Kollegen sich alle und so kam es auf “geschäftlicher Ebene” zu keinen Unstimmigkeiten. Dennoch war der Abend darauf sehr abrupt beendet.
Angekommen in meinem Zimmer des Hotel Dorotheenhof versuchte ich dann noch die Roll Schalosie zu schließen. Doch anscheinend hat hier der Zahn der Zeit auch schon so genagt, dass dies unmöglich war. Somit war mal wieder handwerkliches Geschick gefordert und ich musste (um das kleine Zimmer zu verdunkeln) den Rollo mitten in der Nacht abmontieren und per Hand abrollen und danach wieder anmontieren. Dass dies ein absolutes Nogo in jeder Hotelkategorie ist sei hier nur erwähnt. Aber eigentlich hätte ich mir die Mühen auch sparen können, da morgens so ein Radau in den Fluren veranstaltet wurde, dass an Schlafen eh nicht mehr zu denken war.

Alles in allem werden wir und insbesondere ich, wenn ich ein Hotel in Weimar suche einen gigantischen Bogen um das Hotel Dorotheenhof machen!

Aber schön war es die anderen mal wieder gesehen zu haben…

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