Penalty und aus Domainbanns rauskommen
Geschrieben von cmseo veröffentlicht in Google SEO am 13-12-2009
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Seit etwa knapp 3 Jahren schlägt sich die Branche mit den fragwürdigen Google Penaltys rum. Ich übrigens auch. Fraglich finde ich diese Google Penaltys insbesondere, da es nur Seiten betroffen hat, die in keinster Weise mit Keywordstuffing, versteckte Texte oder sonstiger SEO Spam versehen wurden. Bei einigen handelte es sich insbesondere um wichtige und alte Hauptprojekte, die von heute auf morgen in die Penalty schossen und man sich schnell fragen musste: Wie kommt man aus der Google Penalty raus?
Auf diese Frage gibt es mittlerweile eine Fülle von vermeintlichen Antworten. Ich habe bei ca. 20 Domains Google Penaltys bearbeitet und die unterschiedlichsten Herangehensweisen getestet. Daher kann ich heute sagen, dass es nur ein Patentrezept gibt. Alle anderen Möglichkeiten wie Backlinkumstrukturierung, Überdenken der gesetzten externen Links, kompletter Seitenrelaunch oder auch 301 Weiterleitung auf ein neues Projekt etc. wurden von mir getestet. Am Ende kann ich nur eines sagen wie man sicher aus der Google Penalty rauskommt:
Einfach 2 Jahre (bis 2,3 Jahre war der längste Zeitraum) nichts an dem Projekt mehr machen.
Die These ist zwar für frische Google Penalty Betroffene hart. Dennoch zeigt die Erfahrung auch mit anderen Seiten wie Linkheim oder Retort, dass eben genau dieser Zeitraum benötigt wird. Wer es versuchen möchte, der sollte einen Reconsideration Request stellen. Bei mir hat das allerdings regelmäßig zu keinem Erfolg geführt.
Auch ein Plan B bzw. ein zweites Projekt ist keine wirkliche Absicherung, da bereits bei einem Kollegen gleich 3 Projekte aus dem Themenbereich abgeschaltet wurden. Daher war er froh noch einen vierten Plan D im Zylinder zu haben. Und genau das macht ja gerade die Google Penaltys so fragwürdig und schadet Google mehr als das es nützt. Jeder, der sein Geschäftsmodell auf SEO hauptsächlich stützt, wird durch die nicht nachvollziehbare und in meinen Augen willkürlich verteilten Google Abstrafungen im Prinzip dazu gezwungen gleich mehrere Projekte also nicht nur 2 oder 3 aufzubauen. Auf diese Art wird der Googleindex noch weiter mit Inhalten zwar gefüllt. Ob es sich hierbei allerdings nicht in Wirklichkeit um “Umweltverschmutzung” oder sagen wir mal “Internetverschmutzung” handelt sei einfach mal dahingestellt.
Als völlig ausreichendes Instrument wäre es einfach den absolut sichtbaren Spam aus den Index zu werfen: Webseiten mit versteckten Texten (JAAA es funktioniert noch wirklich!!! Traurig oder?), Webseiten mit mehr als 40% der Backlinks aus Social Bookmark Portalen, Webseiten mit Keywordstuffing ohne Stopwörter (JAAA es funktioniert noch wirklich!!! Traurig oder?), Webseiten mit immer gleichen Inhalten auf über 40 % der Unterseiten (sinnlose Landingpages mit lediglich variierenden “Überschriften und Unter-Kurztexten”). Aber all das scheint für den Algo zu schwer zu sein, sonst wären diese Faktoren, die schon vor langer Zeit als Umgesetzt angepriesen wurden, heute aktuell Rankingfaktoren um Spam aus dem Netz zu schmeißen.
Stattdessen schmeißt man Seiten per Algo automatisch in den SERPs nach hinten (oder bei den obigen Beispielen ganz raus) und lässt sie nach 2 Jahren wieder nach vorne ohne jedwede Änderung an dem Projekt. Was soll das für einen Sinn machen? Ist nach 2 Jahren weniger Spam drauf als vorher. Und all die, die jetzt meinen dass ja der Algo immer verändert wird, nein! Es dauert bei allen Domains ca. 2 Jahre und dann ist Schluss mit Penalty!




Eine Seite von mir hatte einmal einen Penalty bekommen. Die Ursachen zu finden ist meist sehr schwierig. Aber schließlich ist sie aus dem Penalty gekommen. Es hat aber ca. 4 Monate gedauert.
Ursache ist wohl meist ein unnatürlicher Linkmix. Nun ist die Frage, was ist denn ein natürlicher Linkmix?